Erhöht die Produktivität beim Zerspanen und beim thermischen Beschichten
Die einfache, sehr effiziente CO2-Kühlung arbeitet trocken, weil das Kühlmittel bei normalen Bedingungen (20 °C, 1013 mBar) nie flüssig ist. Durch den Einsatz von Druckflaschen, Flaschenbündeln mit Tauchrohr oder Tanks mit Verdichtern können Schneidwerkzeuge mit Innen- oder Aussenkühlung bzw. eine thermische Beschichtung gekühlt und gleichzeitig gereingt werden.
Bei der Aussenkühlung mit CO2-Schneedüsen ist eine hohe Kühlwirkung direkt am Ort der Temperaturentwicklung möglich. Dadurch werden die Zerspanungstemperaturen im Werkzeug, im Werkstück und im Span deutlich gesenkt. Mittels der zugeführten CO2-Menge können diese Temperaturen gesteuert werden. Die plastische Verformung im Bereich der Zerspanung wird stark reduziert. Das Verfahren funktioniert identisch bei der thermischen Beschichtung.
Bei der Innenkühlung wird das flüssige CO2 unter Druck durch die Spindel der Bearbeitungsmaschine in die Kühlkanäle der Bohr- und Fräs-Werkzeuge gepresst. Die Werkzeuge werden im Schneidbereich bzw. den CO2-Schnee-Austrittstellen gekühlt. Zusätzlich wird die Spanabfuhr beim Bohren unterstützt durch die Expansion des CO2, vom festen in den gasförmigen Zustand.