Auch in der «hohen Kunst des Schweissens» – dem WIG-Schweissen – lässt sich mit dem richtigen Schutzgas oft noch eine beträchtliche Leistungssteigerung erzielen. Das enorm vielseitige WIG-Schweissverfahren erzeugt mit einer nicht abschmelzenden Wolfram-Elektrode qualitativ hochwertige Nähte ohne Spritzer und Schlacken. Das Hauptanwendungsgebiet liegt bei Werkstoffen von ca. 0.3 – 4.0 mm Dicke, wobei alle Schweisspositionen geschweisst werden können. Die in Frage kommenden Schweissschutzgase sind auf die Besonderheiten des Verfahrens abgestimmt. Im Gegensatz zu den Metall-Schutzgasverfahren MIG-MAG brennt der Lichtbogen beim WIG-Schweissen zwischen einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Grundwerkstoff. Zum Schutz von Wolframelektrode und Schmelzbad sind die inerten Gase wie Argon oder Helium bzw. Gasgemische mit nicht oxidierenden Komponenten notwendig. Das WIG-Schweissen ist bei allen schmelz-schweissbaren Metallen anwendbar. Die Auswahl von Stromart, Polarität und Schutzgas richtet sich nach dem Grundwerkstoff. Schutzgase für das WIG-Schweissen von Aluminium, Kupfer, legierten und unlegierten Stählen: