Flüssig-Helium, der Kälteträger für extreme Anforderungen
Tiefkalt verflüssigt mit einem Siedepunkt von –269 °C, also knapp über dem absoluten Nullpunkt, ist Flüssig-Helium (LHe) die kälteste verfügbare Flüssigkeit überhaupt. Sie wird in erster Linie in der Forschung, der Energie-, Verkehrs- und Nachrichtentechnik sowie in der Analytik und in der Medizin zur Kühlung von metallischen Supraleitern verwendet. Der Transport grosser Heliummengen erfolgt ebenfalls in tiefkalt verflüssigter Form.
Einsatzgebiete von Flüssig-Helium (LHe) als Kältemittel:
in der Erforschung
- von supraleitenden Energiespeichern
- der Magnetschwebebahn
- von supraleitenden Materialien und Sensoren
- des Weltraums und der Erdatmosphäre
- der Gravitation
- der Kernfusion
- von Reinstmetallen
- von Materialeigenschaften bei Tiefsttemperaturen.
in der Technik
- bei der NMR-Spektroskopie
- bei der Magnetabscheidung im Bergbau und Umweltschutz
- zur Kühlung von Sensoren
- zur Erzeugung von Hochvakuum.
in der Medizin
- bei der MR (Magnetic Resonance) -Tomographie
- bei der Magnetoenzephalographie.
>>> Produktspezifikation von tiefkalt verflüssigtem Helium