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PanGas AG
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Stabilität


Stabilität ist der Zeitraum, in dem sich die Zusammensetzung des Prüfgases bzgl. der Beimengungen nur innerhalb der angegebenen Messunsicherheit (siehe Zertifikat) ändern darf.

Diese Angabe ist notwendig, da sich in der Praxis gezeigt hat, dass sich Prüfgasbeimengungen im Verlaufe der Zeit durch Reaktion mit der Behälterinnenwand chemisch umsetzen können aus physikalischen Gründen (z.B. hohes Dipolmoment des Moleküls) durch Adsorption an die Behälterinnenwand verstärkt anlagern wegen der Instabilität von Molekülen unter Druck verändern (z.B. Stickoxide). Die im Analysenzertifikat angegebenen Stabilitätszeiträume basieren auf eigenen Langzeitbeobachtungen an Testreihen und werden ständig durch neue Untersuchungen aktualisiert.

Daraus resultierende neue Erkenntnisse kommen unmittelbar dem Anwender unserer Prüfgase zugute. Prüfgase mit kritischen Beimengungen hinsichtlich der Stabilität werden insbesondere bei niedrigen Stoffmengenanteilen vor ihrer Auslieferung einer wiederholten Stabilitätsbeobachtung unterzogen. Dieses Vorgehen bedingt zwar eine verlängerte Lieferzeit, wird aber im Interesse des Kunden zur Qualitätsabsicherung bevorzugt.

Die untenstehende Grafik zeigt den in der Praxis beobachteten zeitlichen Funktionsverlauf von 0,4 ppm H2S, Grundgas Stickstoff.

  • 1 gibt den Verlauf in einer einfach behandelten Aluminiumflasche wieder,
  • 2 dagegen den in einer Aluminiumflasche, die nach einem speziellen, von Linde entwickelten Verfahren vorbehandelt wurde.

Solche Behälter werden routinemässig für besonders empfindliche Prüfgase eingesetzt.




Unsicherheit der Beimengungsangabe von Prüfgasen

Angaben über die Zusammensetzung eines Prüfgases können sowohl aus der Mischprozedur als auch durch gasanalytische Kontrolle gewonnen werden.

Je nach verwendeter Methode, durchgeführtem Aufwand und gewünschter Zusammensetzung erstrecken sich die dabei erreichbaren Unsicherheiten von etwa 0,1 bis 10 Prozent relativ zum angegebenen Wert.